Datenschutzerklärung
für die Android-App trackersAnywhere · Stand: 2. August 2026
Kurz gefasst: trackersAnywhere sendet nichts an einen Server. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung, keine Werbung, keine Analyse-Bausteine und keinen Netzwerkzugriff außer der einen Funktion, die weiter unten beschrieben ist und standardmäßig ausgeschaltet ist. Alles, was die App misst, bleibt auf dem Gerät.
Wer verantwortlich ist
- Anbieter
- Hannes Peterseim
- Anschrift
-
Kleinschewskystr. 61
12555 Berlin
Deutschland - apps@petit-souris.de
Welche Daten die App verarbeitet
Funksignale in der Umgebung
Die App liest Bluetooth-Werbepakete und — auf Wunsch — WLAN-Beacons. Daraus entstehen: Geräteadresse, gesendeter Name, Signalstärke, erkannte Signatur und Zeitpunkt. Diese Daten stammen von fremden Geräten in der Nähe; die App speichert sie ausschließlich lokal.
Standort
Im Track-Modus, im Fahrt-Modus und für den Verlauf hängt die App an jede Messung die eigene Position, damit sich beantworten lässt, ob ein Gerät einen über mehrere Orte begleitet hat. Ohne Standortberechtigung funktioniert die Erkennung von Bluetooth-Trackern weiterhin, nur ohne Ortsbezug.
Kamera und Mikrofon
Der optische Kamera-Check und der Ultraschall-Detektor greifen live auf Kamera bzw. Mikrofon zu. Es wird nichts aufgenommen, nichts gespeichert und nichts übertragen — die Daten werden im Arbeitsspeicher ausgewertet und sofort verworfen.
NFC
Wird ein Tracker-Chip an das Telefon gehalten, liest die App dessen öffentlich lesbaren Inhalt (etwa die Seriennummer und eine hinterlegte Verlustmodus-Nachricht) und zeigt ihn an.
Wo die Daten liegen und wie lange
| Was | Wo | Wie lange |
|---|---|---|
| Laufende Messwerte | Arbeitsspeicher | bis zum Beenden der App; Geräte verschwinden nach 5 Minuten ohne Signal aus der Liste |
| Sichtungsverlauf (Adresse, Name, Typ, Zeitpunkte, Orte) | privater App-Speicher | 7 Tage, danach automatisch gelöscht |
| Als eigen markierte Geräte | privater App-Speicher | bis zum Widerruf oder Löschen der App-Daten |
| Alarmprotokoll (wann zuletzt gewarnt wurde) | privater App-Speicher | 7 Tage |
| Einstellungen | privater App-Speicher | bis zum Löschen der App-Daten |
Der private App-Speicher ist für andere Apps nicht lesbar. Eine automatische
Sicherung in die Cloud oder auf ein neues Gerät ist abgeschaltet
(allowBackup=false, Datenextraktionsregeln schließen alles aus) — der
Verlauf enthält Bewegungsdaten und soll das Gerät nicht von selbst verlassen.
Die einzige Netzwerkfunktion
Die App führt die Berechtigung INTERNET ausschließlich für die
lokale Gerätesuche im WLAN. Sie ist standardmäßig aus, muss auf
ihrem Bildschirm ausdrücklich eingeschaltet werden und läuft nur, solange dieser
geöffnet ist. Gesucht wird ausschließlich im WLAN, mit dem das Telefon gerade
verbunden ist; keine Verbindung verlässt das lokale Netz, nichts
wird hochgeladen, und es entsteht keine Verbindung zu einem Server des Anbieters
oder Dritter.
Die Suche verwendet drei Verfahren, mit denen sich Geräte im lokalen Netz zu erkennen geben: mDNS/DNS-SD (Bonjour), WS-Discovery (der von ONVIF für Überwachungskameras vorgeschriebene Weg) und SSDP (UPnP). Dabei werden Suchanfragen als Multicast im lokalen Netz ausgesendet. Antwortet ein Gerät über SSDP, ruft die App die von ihm selbst genannte Gerätebeschreibung ab, um Klarnamen, Hersteller und Modell anzuzeigen; das geschieht nur bei Adressen aus den privaten Adressbereichen und ohne Weiterleitungen zu folgen.
Zusätzlich und nur auf ausdrücklichen Knopfdruck kann die App nach Kameras suchen, die sich nicht von selbst melden. Dazu baut sie zu jeder Adresse im eigenen Subnetz eine Verbindung auf sechs Anschlüsse auf, die üblicherweise Überwachungstechnik belegt, und schließt sie sofort wieder. Es wird dabei nichts außer dem Verbindungsaufbau selbst gesendet — keine Daten, keine Anmeldung, kein Abruf. Jedes Gerät im Netz kann diesen Verbindungsversuch sehen; der Hinweis darauf steht in der App über dem Knopf. Diese Funktion läuft nie von selbst und wird bei jeder Suche neu angestoßen.
Weitergabe
Keine. Die App gibt nichts an den Anbieter oder an Dritte weiter. Berichte (Text, CSV, PDF, Kartenbild) entstehen nur, wenn der Nutzer sie ausdrücklich erzeugt; wohin sie gehen, entscheidet allein er über die Teilen-Funktion seines Geräts.
Berechtigungen und wozu
- Bluetooth (Scannen, Verbinden) — Werbepakete lesen; Verbinden nur, wenn der Nutzer Details abfragt oder einen Tag klingeln lässt
- Standort (genau/ungefähr) — Messwerte verorten; auf Android 11 und älter zusätzlich technische Voraussetzung für den Bluetooth-Scan
- WLAN-Zugriff, Geräte in der Nähe — Suche nach versteckten Kameras
- Kamera — optischer Kamera-Check (kein Speichern)
- Mikrofon — Ultraschall-Detektor (kein Speichern)
- NFC — angetippte Tracker-Chips auslesen
- Benachrichtigungen — Verfolgungswarnung anzeigen
- Vordergrunddienst (Standort, verbundenes Gerät) — dauerhaftes Scannen im Track-, Fahrt- und Wache-Modus, während der Bildschirm aus ist
- Start nach Neustart — die dauerhafte Wache nach einem Neustart fortsetzen
- Zugriff auf das lokale Netz (ab Android 16) — dieselbe Suche; ohne diese Berechtigung sperrt das System sie
- Internet — ausschließlich die oben beschriebene lokale WLAN-Suche
Rechte der Nutzer
Da keine Daten an den Anbieter gelangen, kann dieser auch keine Auskunft erteilen, berichtigen oder löschen. Alle Daten liegen auf dem Gerät und lassen sich dort löschen:
- über „Verlauf leeren“ in der App,
- über „App beenden“ — schaltet zusätzlich die Wächter ab,
- oder über die Android-Einstellungen → Apps → trackersAnywhere → Speicher → Daten löschen.
Kinder
Die App richtet sich nicht an Kinder unter 13 Jahren und erhebt keine Daten über sie.
Änderungen
Änderungen dieser Erklärung werden mit einem neuen Stand-Datum an dieser Stelle veröffentlicht.